Die Region bietet beste Chancen. 

Manche Berufsfelder sind in der Praxis anders, als in der Vorstellung junger Menschen. Daher sind konkrete und praktische Erfahrungen sehr wichtig. Sie als Eltern können gerade in der frühen Berufsorientierung eine wichtige Säule sein.

Warum in die Ferne schweifen? London, New York, Tokio, Paris - nicht immer ist der Weg in die weite Welt der richtige Weg. Viele Eltern wünschen sich aber Laufbahnen in internationalen Top-Unternehmen. Gerade in Zeiten der voranschreitenden Globalisierung ist auch das nur allzu verständlich. Viele dieser Unternehmen sind in unserer Region. Über 160 Weltmarktführer in Südwestfalen sprechen eine deutliche Sprache. Es lohnt sich also, frühzeitig einen detaillierten Blick auf die Möglichkeiten vor der eigenen Haustür zu werfen.

Gerne geben wir Ihnen einen Einblick, denn wir wissen, welche Branchen bei uns stark sind, welche Berufsfelder gefragt sind und welche Möglichkeiten sich hier bieten. Unternehmen und Institutionen bieten regelmäßig Tage der offenen Tür. Nutzen Sie diese Angebote für einen authentischen Einblick. Dort bekommen Sie Informationen aus erster Hand. Mittlerweile gibt es auch regelmäßig Ausbildungsmessen. Auch hier lohnt sich ein Besuch um Eindrücke zu sammeln, Fragen zu stellen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Natürlich ist auch das Betriebspraktikum eine große Hilfe im Entscheidungsprozess und es kann immer auch ein Türöffner in den Betrieb sein.

Der Wohn- und Wirtschaftsstandort im Grünen ist ein industriell-gewerblich, mittelständisch geprägter Wirtschaftsstandort aus dem innovative, branchenspezifische Europa- und Weltmarktführer kommen. Im Grünen zu wohnen und bei industriellen Weltmarktführern zu arbeiten ist für die Menschen im Hochsauerland kein Gegensatz sondern gelebte Realität.

Arbeiten, da wo andere Urlaub machen.

Mehr als 40 % der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in den zwölf Städten und Gemeinden des Hochsauerlandkreises finden sich in kleinen und mittleren Betrieben unterschiedlichster Branchen des produzierenden Gewerbes. Die bedeutendsten Unternehmen gehören der Metall- insbesondere der Gießereiindustrie, verschiedensten Segmenten der Automobilzuliefererindustrie, der Elektro-, der Kunststoff- oder der Holzindustrie an. Gleichzeitig ist die reizvolle wald- und wasserreiche Mittelgebirgslandschaft Grundlage dafür, dass der Kreis führende Tourismusregion in Nordrhein-Westfalen wurde. Unternehmensstruktur, Branchenvielfalt und Tourismusintensität waren in den vergangenen Jahren Garanten für eine relativ niedrige Arbeitslosenquote und eine prosperierende Entwicklung des Wohn- und Wirtschaftsstandortes Hochsauerlandkreis. Angesichts der großen Herausforderung von Globalisierung und demographischen Wandel.

Mehr Informationen: www.wirtschaftsfoerderung-hsk.de

Der Kreis Soest ist eine hochindustrialisierte und erfolgreiche Wirtschaftsregion im Grünen mit guter und schneller Anbindung zu den angrenzenden Oberzentren im Ruhrgebiet, in Ostwestfalen und dem Münsterland. Mit seinen 14 modernen Städten und Gemeinden ist der Kreis Soest ein dynamischer Standort im Wirtschaftsraum Südwestfalen mit 302.000 Einwohnern, zwei Hochschulen (>18.000 Studierende) und vielfältigen Ausbildungseinrichtungen für junge, begabte Nachwuchskräfte sowie einer aktiven, ertragreichen Kultur der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft.

Mehr als 12.000 mittelstädische Betriebe prägen die Region.

Mehr als 12.700 erfolgreiche mittelständische, oftmals familiengeführte Betriebe und ausgesuchte Großunternehmen prägen die Region. Die Wirtschaftsstruktur des Kreises ist in hohem Maße vom produzierenden Gewerbe bestimmt, das etwa 40 Prozent der Gesamtbeschäftigung ausmacht. Die Produktion von Halb-und Fertigteilen sowie Komponenten für den Fahrzeugbau ist im Kreis besonders ausgeprägt, so dass der Automotive-Bereich eine Kernkompetenz bildet. Weitere starke Branchen in der Region sind die Holzwirtschaft, Mess, Steuer-und Regeltechnik sowie die Ernährungswirtschaft. Die Gesundheitswirtschaft stellt im Kreis Soest zudem ein besonders dynamisches Feld dar, wobei der Schwerpunkt hier auf den Gesundheitsdienstleistungen liegt. Dazu gehören ein breites Spektrum von Fachkliniken und weiteren, teilweise hochspezialisierten, Gesundheitseinrichtungen. 878 Betriebe mit beinahe 16 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bilden den Kern der Gesundheitswirtschaft im Kreis Soest- das sind kreisweit 12 Prozent aller Unternehmen und 16 Prozent aller Beschäftigten. Die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes wird abgerundet durch die starke Tourismuswirtschaft.

Mehr Informationen: https://wfg-kreis-soest.de/

Die Wirtschaftsregion Südwestfalen

Die Region Südwestfalen ist eine der bedeutendsten Industrieregionen Deutschlands. Gemeinsam bilden die Unternehmen in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein, Soest, Hochsauerland und dem Märkischen Kreis die Region mit der höchsten industriellen Dichte in NRW, die auch im Bundesvergleich ganz vorne dabei ist. 

Deutschlands jüngste Region 

Die "jüngste Region Deutschlands" mit 1,4 Millionen Einwohner, ist mit einer Fläche fast doppelt so groß wie das Saarland ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort. Einerseits ist Südwestfalen eines der waldreichsten Erholungsgebiete Deutschlands - anderseits aber auch die Heimat von über 150 Weltmarktführern verschiedener Branchen. Die besondere Stärke von Südwestfalen: Eine innovative Wirtschaftskraft, ein breit gefächertes Bildungsangebot und ein einmaliges Landschaftsbild. Südwestfalen ist die gemessen am Beschäftigungsanteil des Produzierenden Gewerbes mit 47,4 % drittstärkste Region Deutschlands - nach Schwarzwald-Baar-Heuberg (52,1 %) und Ost-württemberg (48,9 %). Bei der Industriedichte, d.h. der Zahl der Industriebeschäftigten je 1000 Einwohner, liegt Südwestfalen mit 167 NRW-weit mit großem Abstand vorne und im Bundesranking (Bundesdurchschnitt: 106, NRW: 100) auf Platz 6.

Mittelständische Familienunternehmen haben nicht nur den nationalen Markt erobert, sondern südwestfälische Produkte sind heute vielfach weltweit präsent. Neben bekannten Markenartikelherstellern weist Südwestfalen eine große Zahl von „Hidden Champions“ auf. In Südwestfalen selbst kennt man diese Erfolgsstory der „Industrieregion im Grünen“, die die klassischen Industriestandorte im Ballungsraum schon lange abgehängt hat. Aber außerhalb der Region – nicht zuletzt auch in der Landeshauptstadt Düsseldorf – wird Südwestfalen noch immer häufig aus dem Blickwinkel alter Klischees gesehen.

Die industrielle Kompetenz Südwestfalens wird – wenn überhaupt – nach diesem Klischee vor allem auf die Nutzung regionaler Ressourcen wie landwirtschaftliche Produkte, Holz oder Steine und Erden bezogen. Das alles ist nicht grundsätzlich falsch, gibt aber die reale Situation nur sehr eingeschränkt wieder. Der moderne und leistungsfähige Industriestandort Südwestfalen mit seiner breitgefächerten und vielfältigen Produktpalette ist heute Wachstumsmotor für ganz NRW.

Mehr Informationen: www.suedwestfalen.com

Ausbildungsvideos (aus der Region)

In kurzen Videobeiträgen stellen sich einige der regionalen Ausbildungsbetriebe vor. Erfahren Sie mehr über Betrieb, Aufgaben und Ausbildungsberufe.

Die Ausbildungsmessen in der Region

Das Angebot der Ausbildungsmessen hat sich in den letzten Jahren stark vergrößert. Fast jede Kommune bietet im jährlichen oder zweijährigen Rhythmus die Möglichkeit, sich auf diesem Wege über die Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort zu informieren. Die Messen bieten aber auch den entscheidenden Vorteil, direkt vor Ort erste Kontakte zu knüpfen. Auch die Unternehmen nutzen diese Möglichkeit und nehmen mögliche Auszubildende schon hier ein erstes Mal unter die Lupe. Wer einen guten ersten Eindruck hinterlässt geht mit einem direkten persönlichen Ansprechpartner und deutlich höheren Erfolgschancen nach Hause. Dementsprechend ist der beste Zeitpunkt für einen Messebesuch die heiße Phase der beruflichen Orientierung, also kurz vor einem Abschluss. Auch Eltern sind herzlich willkommen.

Der Ausbildungsmarkt im Wandel

Der flächendeckende Wandel in der Arbeitswelt, lässt sich auch in der Region Südwestfalen ganz konkret feststellen. Sowohl Jugendliche, als auch die Betriebe müssen sich am Markt orientieren und bewähren. Der Ausbildungsmarkt ist somit entscheidend für die Lebensperspektiven junger Menschen und die wirtschaftliche Stärke einer Region. Dabei haben sich die Anforderungen an Bewerber und Berufe verändert. Inzwischen verfügen mehr Ausbildungsanfänger/-innen über eine Studienberechtigung als über einen Hauptschulabschluss. Wie sehr sich die bildungspolitischen Herausforderungen in wenigen Jahren verändert haben, wird deutlich sichtbar. Während wir vor zehn Jahren noch über Ausbildungsplatzmangel sprechen mussten, haben wir heute einen Auszubildendenmangel.